ALLGEMEINE GESCHÄFTSBEDINGUNGEN (AGB)
von Edda Kathrein, Einzelunternehmerin, Kleingmainer Gasse 25a, 5020 Salzburg (im Folgenden „ANBIETER“)
​
1. Geltungsbereich
1.1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen dem ANBIETER und seinen Kunden (im Folgenden „KUNDE“) über die Buchung und Durchführung von Kursen, Trainings, Schulungen, Beratungen sowie den Bezug digitaler Inhalte in den Bereichen Beauty, natürliche Verjüngung, Gesundheitstraining und Online-Marketing, unabhängig von der Art der Durchführung (online oder offline).
1.2. Diese AGB gelten sowohl für Verbraucher im Sinne von § 13 BGB / § 1 KSchG als auch für Unternehmer im Sinne von § 14 BGB / § 1 UGB.
1.3. Abweichende oder entgegenstehende Geschäftsbedingungen des KUNDEN finden keine Anwendung, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich schriftlich zugestimmt.
1.4. Maßgeblich ist die zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültige Fassung dieser AGB.
​
2. Vertragsgegenstand
2.1. Vertragsgegenstand ist die Teilnahme an Kursen, Programmen, Trainings und/oder Beratungen des ANBIETERS, die sich vorrangig auf Körperübungen, Gesichtsübungen und - massagen, Faszienarbeit, Haltungsschulung sowie natürliche Verjüngungsmethoden beziehen.
2.2. Die Leistungen dienen ausschließlich der Wissensvermittlung und unterstützen den KUNDEN, ersetzen jedoch keine Eigenverantwortung.
2.3. Die Leistungen stellen keine medizinische, therapeutische oder heilkundliche Behandlung dar und ersetzen keine ärztliche Untersuchung oder Therapie.
2.4. Ein bestimmter Erfolg (z. B. gesundheitlicher, körperlicher oder wirtschaftlicher Art) wird nicht geschuldet, sofern nicht ausdrücklich ein Werkvertrag mit entsprechendem Leistungsziel abgeschlossen wurde.
​
3. Leistung
3.1. Art, Inhalt und Umfang der Leistungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot oder der Buchungsbestätigung.
3.2. Digitale Inhalte stehen dem KUNDEN für die vereinbarte Dauer zur Verfügung. Ein Anspruch auf unbegrenzten Zugriff besteht nicht, sofern dies nicht ausdrücklich vereinbart ist.
3.3. Änderungen oder Abweichungen einzelner Leistungen sind zulässig, soweit sie den Gesamtcharakter des Angebots nicht wesentlich verändern und für den KUNDEN zumutbar sind.
​
4. Mitwirkungspflichten des Kunden
4.1. Der KUNDE verpflichtet sich, alle für die Leistungserbringung notwendigen Angaben wahrheitsgemaÌˆß zu machen und relevante Informationen rechtzeitig bereitzustellen.
4.2. Bei gesundheitlichen Einschränkungen oder bestehenden Erkrankungen ist vor Teilnahme ärztlicher Rat einzuholen. Der KUNDE informiert den ANBIETER rechtzeitig über gesundheitliche Risiken.
4.3. Die Teilnahme erfolgt eigenverantwortlich und grundsätzlich auf eigenes Risiko des KUNDEN. Dies entbindet den ANBIETER jedoch nicht von seiner gesetzlichen Haftung für Schäden, die auf einer schuldhaften Pflichtverletzung des ANBIETERS beruhen.
4.4. Der KUNDE ist selbst für das Vorhandensein der zur Teilnahme erforderlichen technischen Voraussetzungen (Endgeräte, Internetzugang, aktuelle Software) verantwortlich. Einschränkungen, die auf mangelnde technische Infrastruktur zurückzuführen sind, stellen keinen Mangel der Leistung dar.
​
5. Vergütung und Zahlungsbedingungen
5.1. Die Höhe der Vergütung richtet sich nach dem zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültigen Preisangebot, abrufbar auf der Website www.schoenmitedda.com.
5.2. Zahlungen sind sofort bei Buchung fällig, sofern nicht anders schriftlich vereinbart. 5.3. Ratenzahlungen sind nur nach ausdrücklicher Vereinbarung möglich.
5.4. Gerät der KUNDE in Zahlungsverzug, ist der ANBIETER berechtigt, die gesetzlichen Verzugszinsen zu verlangen. Gegenüber Unternehmern gelten zusätzlich die jeweiligen handelsrechtlichen Verzugszinsen (§ 456 UGB bzw. § 288 Abs. 2 BGB). Der ANBIETER ist zudem berechtigt, Leistungen bis zur vollständigen Zahlung zurückzuhalten.
​
6. Gewährleistung
6.1. Beratungs-, Trainings- und Schulungsleistungen des ANBIETERS sind grundsätzlich Dienstverträge. Ein konkreter Erfolg wird nicht geschuldet.
6.2. Soweit der ANBIETER ausdrücklich die Erstellung eines Werkes (z. B. einer Website)
schuldet, gelten die gesetzlichen Vorschriften des Werkvertragsrechts.
6.3. In diesem Fall ist der ANBIETER berechtigt, mehrere Nachbesserungsversuche vorzunehmen, bevor der KUNDE weitergehende Rechte geltend machen kann.
6.4. Für Unternehmer gilt: Ansprüche auf Schadenersatz wegen einfacher Fahrlässigkeit sind ausgeschlossen, sofern keine wesentlichen Vertragspflichten verletzt werden. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der KUNDE regelmäßig vertrauen darf.
6.5. Die Haftungs- und Gewährleistungsausschlüsse gelten nicht bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit oder Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Gegenüber Verbrauchern gelten uneingeschränkt die gesetzlichen Gewährleistungsrechte.
​
7. Haftung und Verjährung
7.1. Der ANBIETER haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
7.2. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der ANBIETER nur für den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden und nur, wenn eine wesentliche Vertragspflicht verletzt wurde. 7.3. Die Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden oder entgangenen Gewinn ist ausgeschlossen, soweit nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt oder wesentliche Vertragspflichten verletzt sind.
7.4. Für Unternehmer gilt: Ansprüche des KUNDEN verjähren innerhalb eines Jahres ab gesetzlichem Verjährungsbeginn, soweit es sich nicht um Schäden gemaÌˆß 7.1 handelt. Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Verjährungsfristen.
​
8. Terminabsagen, pauschalierter Schadensersatz
8.1. Terminabsagen für Einzel- oder Gruppentermine müssen spätestens 24 Stunden vor Beginn erfolgen.
8.2. Bei verspäteter Absage oder Nichterscheinen kann der ANBIETER bei Einzelterminen eine Ausfallpauschale in Höhe von 20% des vereinbarten Honorars berechnen. Für Gruppentermine entfällt diese Regelung.
8.3. Dem KUNDEN bleibt der Nachweis vorbehalten, dass ein Schaden überhaupt nicht oder nur in geringerer Höhe entstanden ist.
​
9. Laufzeit und Kündigung
9.1. Verträge werden für die in der Buchungsbestätigung festgelegte Dauer geschlossen. 9.2. Eine ordentliche Kündigung vor Ablauf der vereinbarten Vertragslaufzeit ist ausgeschlossen.
9.3. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
​
10. Geistiges Eigentum und Nutzungsrechte
10.1. Sämtliche vom ANBIETER zur Verfügung gestellten Inhalte, Unterlagen, Videos, Präsentationen und Konzepte sind urheberrechtlich geschützt.
10.2. Der KUNDE erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht ausschließlich für den eigenen Gebrauch.
10.3. Eine Weitergabe, Veröffentlichung oder kommerzielle Nutzung ist ohne ausdrückliche Zustimmung des ANBIETERS unzulässig.
10.4. Bei Verstößen behält sich der ANBIETER vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen.
​
11. Verschwiegenheit (für B2B-Kunden)
Der ANBIETER verpflichtet sich, über sämtliche Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse, die im Rahmen der Zusammenarbeit mit Unternehmerkunden bekannt werden, Stillschweigen zu bewahren. Diese Verpflichtung gilt auch nach Beendigung des Vertrages fort.
​
12. Höhere Gewalt
Kann der ANBIETER aufgrund höherer Gewalt (wie Naturkatastrophen, behördlicher Maßnahmen, Energie- oder Internetausfällen) seine Leistungen nicht wie vereinbart erbringen, ist er für die Dauer und im Umfang der Behinderung von seinen Leistungsverpflichtungen befreit. Gleiches gilt für etwaige Leistungspflichten des KUNDEN in diesem Zeitraum. Schadenersatzansprüche sind in diesen Fällen ausgeschlossen.
​
13. Widerrufsrecht für Verbraucher
13.1. Sofern der KUNDE Verbraucher ist und der Vertrag im Wege des Fernabsatzes abgeschlossen wird, steht ihm ein gesetzliches Widerrufsrecht gemaÌˆß den Bestimmungen des Konsumentenschutzrechts der Europäischen Union (insbesondere §§ 11 ff. FAGG bzw. §§ 355 ff. BGB) zu.
13.2. Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab Vertragsabschluss.
13.3. Zur Ausübung des Widerrufsrechts muss der KUNDE den ANBIETER mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. Brief oder E-Mail) über seinen Entschluss informieren.
13.4. Bei digitalen Inhalten oder bei Kursen, die vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnen, erlischt das Widerrufsrecht vorzeitig, wenn der KUNDE ausdrücklich zustimmt, dass der ANBIETER bereits vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistungserbringung beginnt und der KUNDE seine Kenntnis bestätigt, dass er dadurch sein Widerrufsrecht verliert.
​
14. Schlussbestimmungen
14.1. Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
14.2. Für Verbraucher mit gewöhnlichem Aufenthalt in einem anderen Staat bleiben zwingende Verbraucherschutzvorschriften dieses Staates unberührt.
14.3. Ist der KUNDE Unternehmer oder Kaufmann im Sinne des Handelsgesetzbuches oder UGB, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten der Geschäftssitz des ANBIETERS in Salzburg. Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände.
14.4. Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieser Schriftformklausel. Individuelle Vertragsabreden haben Vorrang vor diesen AGB.
14.5. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.